Die Stiftung
Die Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie
wurde am 11. Juli 1972 vom Ehepaar Hans und Suzanne Biäsch-Schaub gegründet.
Geschichte
Suzanne und Hans Biäsch liessen der Stiftung immer wieder kleinere oder grössere Zuwendungen zukommen. Dies machte schon eine, wenn auch eingeschränkte Förderung möglich. Nach dem Ableben von Suzanne Biäsch – sie verstarb 2002, 27 Jahre nach ihrem Mann – ging der grösste Teil des finanziellen Nachlasses des Ehepaars Biäsch durch testamentarische Verfügung an die Stiftung über. Damit wurde sie zur weitaus bedeutendsten privaten Förderinstitution für angewandt-psychologische Forschung in der Schweiz.
Die rein akademische Tätigkeit war ihm aber nicht genug: Ein zentrales Anliegen war für ihn die Vermittlung praktisch verwertbaren psychologischen Wissens an Nichtpsychologen – «to give psychology away», wie das berühmte Diktum von George A. Miller lautet. So wurde er zusätzlich Mitbegründer und Dozent von verschiedenen institutionalisierten Weiterbildungskursen für Personen mit leitender Funktion in Wirtschaft und Verwaltung. Auch in der Ausbildung von Psychologinnen und Psychologen ging er neue Wege. Mit der Gründung des Psychologischen Seminars als Abteilung des Zürcher Instituts für Angewandte Psychologie schaffte er ein Angebot, das lange Zeit die einzige nichtuniversitäre Ausbildungsstätte für Psychologie in der Schweiz bleiben sollte. Mit dieser Gründung – sie erfolgte 1937 – hat Hans Biäsch die Idee einer Fachhochschulausbildung im Bereich der Psychologie realisiert, lange bevor der Begriff «Fachhochschule» in der Bildungslandschaft Schweiz einen Platz hatte. Für die angewandte Psychologie an den verschiedenen Ausbildungs- und Forschungsstätten Zürichs wurde er so zu einer wichtigen Integrationsfigur.
Suzanne Biäsch-Schaub führte gewissenhaft die Agenden und schrieb im Verlaufe ihrer vielfältigen Zusammenarbeit mit ihrem Mann unzählige Protokolle und Vorlesungsmanuskripte. Ihr Organisationstalent zeigte sich nicht nur bei den zahlreichen Reisen und Studienaufenthalten mit ihrem Mann. Nach und nach wurde sie zu einer wichtigen Ansprechpartnerin und Ratgeberin für Mitarbeitende und Führungskräfte des Instituts und nicht zuletzt auch für ihren Mann. Nach dem Tod ihres Mannes am 5. Juli 1975 zog Suzanne Biäsch wieder in ihre alte Heimat nach Basel, wo sie 2001 starb.


Der Stiftungsrat
Schwerpunkte:
Kompetenzdiagnostik und Kompetenzentwicklung im lebenslangen Lernen, Resilienzförderung, Jugendberatung und Positive Peer Culture, Zukunft Sozialer Berufe, Verhältnis von Struktur und Bedeutung im Higher Education Management
Mitgliedschaften:
Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP), Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie (SBAP), Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), Fellow International Association of Applied Psychology (IAAP).
Schwerpunkte:
Prozesse der Entwicklungsregulation; Erfolgreiche Entwicklung; Motivation über die Lebensspanne; Lebenslanges Lernen
Mitgliedschaften:
Fellow Association for Psychological Science (APS), Fellow of the Society of Experimental Social Psychology (SESP), Mitglied der American Psychological Assoication (APA) und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
Schwerpunkte:
Identifizierung der neuronalen Signaturen von verkörpertem Fachwissen (dazu gehörende neuronale und verhaltensbezogene Merkmale)
verkörperte Neuroästhetik, Mensch-Roboter-Interaktion, Sozialroboter, Lebenslanges Lernen
Mitgliedschaften:
Young Academy of Europe, Royal Society of Edinburgh’s Young Academy of Scotland, UNESCO’s International Bioethics Committee, Editorial Board of the Philosophical Transactions of the Royal Society B, Association for Computing Machinery (ACM), International Association for Empirical Aesthetics (IAEA), European Society of Social and Affective Neuroscience (ESCAN), Society for Neuroscience (SfN)
Schwerpunkte:
Führungsentwicklung, Beratung von Führungskräften und Organisationseinheiten, stadtweite HR-Projekte
Mitgliedschaften:
mitglied der «Schweizerischen Konferenz für Organisations- und Personalentwicklung in öffentlichen Institutionen» (swiss-cope)
Schwerpunkte:
Leiter der Abteilung «Ressourcen & Systeme» an der ZHAW, Department Angewandte Psychologie
Schwerpunkte:
Dozent für Management Accounting ZHAW (emer.) Ehemaliger Leiter der Abteilung «Ressourcen & Systeme» an der ZHAW, Departement Angewandte Psychologie









