Was wir fördern

Gemäss dem Willen der Stifter, Prof. Dr. Hans Biäsch und Suzanne Biäsch-Schaub, fördern wir
anwendungsorientierte psychologische Forschung in der Schweiz. Dabei fokussieren wir auf die Unterstützung von Projekten, bei denen es z. B. um psychologische Fragen zu Erziehung und Bildung, Arbeit, Organisation und Wirtschaft, Verkehr und Sicherheit, Medien, Gesundheit und Beratung geht.

Beitragsformen und Richtlinien

Beitragsformen

  • Beiträge an Forschungsprojekte
  • Beiträge an Publikationen
  • Beiträge an individuelle Weiterbildungsmassnahmen insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern
  • Beiträge an die Durchführung von Tagungen

Der Maximalbeitrag beträgt in der Regel bei Forschungsprojekten CHF 50’000 (max. Projektdauer 1 Jahr), bei den drei anderen Beitragsarten CHF 10’000.

Anmeldefrist für Gesuche: 15. März und 15. Oktober

Was wir nicht fördern

Unsere Stiftung fördert keine Vorhaben, die der Klinischen Psychologie zuzurechnen sind.

Erläuterungen und Richtlinien für Gesuche

Gesuche können von Forschungsinstitutionen oder von Einzelpersonen eingereicht werden. Gesuche von Einzelpersonen oder Personengruppen werden nur dann unterstützt, wenn einschlägige Forschungserfahrung nachgewiesen wird. Der max. Unterstützungsbeitrag beträgt CHF 50’000.-, es werden nur max. 1-jährige Projekte gefördert. Kostenneutrale Verlängerungen werden auf Antrag gewährt. Kleinere Projekte, Vorstudien und Projekte, die teilweise bereits anderweitig finanziert sind, werden bevorzugt behandelt. Falls Gesuche auch bei anderen Stiftungen oder Institutionen eingereicht wurden und von diesen unterstützt werden, ist die Stiftung Biäsch umgehend zu informieren.

Umfang Gesuch: max.10 Seiten (Schriftgrösse: 12; Zeilenabstand: 1,5)
Sprache: vorzugsweise deutsch

Notwendige Angaben:

  • Personalien und institutionelle Anbindung / Forschungsgruppe der Gesuchstellenden
  • Erwünschter Beitrag und Verwendungszweck(e)
  • Beschreibung des Projekts
    1. Zusammenfassung (Abstract) – max. ½ Seite
    2. Thema und Ziele des Projekts
    3. Methodisches Vorgehen
    4. Zeitplan
    5. Finanzierungsplan (Aufstellung der Projektkosten und der vorhandenen Mittel. Bei Personalkosten sind die Richtlinien des Schweiz. Nationalfonds massgeblich)
    6. Relevanz des Projekts für die Anwendung von Psychologie
    7. Einschlägige Forschungserfahrungen
  • Schreiben einer verantwortlichen Person, das belegt, dass die entsprechenden notwendigen fachlichen und infrastrukturellen Ressourcen vorhanden sind.

Auflagen für Beitragsempfänger(innen):

Spätestens drei Monate nach Abschluss des Projekts (gem. Zeitplan im Gesuch) ist ein wissenschaftlicher Schlussbericht einzureichen, in der die geleistete Forschungsarbeit und ihre Hauptergebnisse beschrieben werden (je nach Umfang des Projekts/Beitrags ca. 5 bis 10 Seiten). Zur Verwendung der Finanzmittel ist gesondert eine tabellarische Übersicht vorzulegen, aus der hervorgeht, wie die Mittel verwendet wurden. Diese Angaben sind nicht Teil des fachlichen Berichts und werden nicht auf der Website oder an anderer Stelle veröffentlicht. Falls Gelder übrig sind, müssen diese zurückerstattet werden. In Publikationen über das Projekt ist der Beitrag der Stiftung an geeigneter Stelle (Fachzeitschriften: Autorenhinweis) zu erwähnen. Der Stiftung sind Belegexemplare der Publikationen einzureichen.

Rückzahlungslimite
Die Rückzahlungslimite bei nicht benötigten Geldern beträgt CHF 250.-.

Die Stiftung kann die Drucklegung von Schriften unterstützen, die der Verbreitung anwendungsorientierter psychologischer Erkenntnisse dienen. In der Regel gilt ein Maximalbeitrag von CHF 10’000.-. Eine finanzielle Eigenleistung wird vorausgesetzt. Falls Gesuche auch bei anderen Stiftungen oder Institutionen eingereicht wurden und von diesen unterstützt werden, ist die Stiftung Biäsch umgehend zu informieren.

Notwendige Angaben:

  • Manuskript (mit Zusammenfassung)
  • Kostenvoranschlag des Verlags (Variante ohne Autorenhonorar)
  • Offizielle Gutachten bei Qualifikationsarbeiten
  • Schreiben einer verantwortlichen Person, das belegt, dass die entsprechenden notwendigen fachlichen und infrastrukturellen Ressourcen vorhanden sind.

Auflagen für Beitragsempfänger(innen):

In der Druckschrift muss an gut sichtbarer Stelle (in Büchern: Seite mit den bibliographischen Angaben) der Text aufgenommen werden: «Die Drucklegung dieses Buches wurde durch einen Beitrag der Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie unterstützt».

Rückzahlungslimite
Die Rückzahlungslimite bei nicht benötigten Geldern beträgt CHF 250.-.

Die Stiftung kann Aktivitäten von Einzelpersonen (insbesondere von Nachwuchswissenschaftlern) unterstützen, die der wissenschaftlichen Weiterbildung und Weiterentwicklung dienen, beispielsweise den Besuch von Weiterbildungskursen, Kongressen usw. Vorausgesetzt ist ein Hochschulabschluss in Psychologie (mind. Stufe Fachhochschul-diplom/Master/Lizentiat). In der Regel gilt ein Maximalbeitrag von CHF 10’000.-. Eine finanzielle Eigenleistung wird vorausgesetzt.

Falls Gesuche auch bei anderen Stiftungen oder Institutionen eingereicht wurden und von diesen unterstützt werden, ist die Stiftung Biäsch umgehend zu informieren.

Notwendige Angaben:

  • Beschreibung und Begründung der Weiterbildungsmassnahme
  • Finanzierungsplan
  • Schreiben einer verantwortlichen Person, das belegt, dass die entsprechenden notwendigen fachlichen und infrastrukturellen Ressourcen vorhanden sind.
  • Falls der derzeitige Arbeitgeber die Reise- und Übernachtungs- spesen nicht übernehmen kann, ist eine begründende Bestäti gung einzureichen.

Auflagen für Beitragsempfänger(innen):

Nach Abschluss der Weiterbildungsmassnahme ist ein Kurzbericht und – wo üblich – eine Teilnahmebescheinigung bzw. ein Zeugnis einzureichen.

Rückzahlungslimite
Die Rückzahlungslimite bei nicht benötigten Geldern beträgt CHF 250.-.

Die Stiftung kann Fachkongresse, Tagungen, Kolloquien etc. auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Psychologie unterstützen. In der Regel gilt ein Maximalbeitrag von CHF 10’000.-. Eine finanzielle Eigenleistung und/oder eine Teilfinanzierung durch andere Organisationen / Institutionen werden vorausgesetzt.

Notwendige Angaben:

  • Konzept der Tagung (Thema, Ziel, Adressaten, Programm)
  • Erläuterung, für welche zusätzlichen Angebote im Rahmen des Kongresses der beantragte Betrag eingesetzt wird
  • Finanzierungsplan

Auflagen für Beitragsempfänger(innen):

Der Beitrag der Stiftung muss in den Tagungsunterlagen erwähnt werden, wobei ein Belegexemplar an die Stiftung einzureichen ist. Die sachgerechte Verwendung der Finanzmittel ist in einer tabellarischen Übersicht zu belegen.

Rückzahlungslimite
Die Rückzahlungslimite bei nicht benötigten Geldern beträgt CHF 250.-.

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Publikationen
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Tagungen
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Weiterbildungen
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Forschungsprojekte